Raucher
Wenn vor den Folgen des Rauchens gewarnt wird, so stehen in erster Linie
Erkrankungen der Atemwege oder die Folgen für das Herz-Kreislaufsystem
sowie Gefäßerkrankungen im Vordergrund. Doch eigentlich müssten
auch Warnhinweise ausgesprochen werden, wie z.B. “Rauchen verursacht
Mundgeruch und schlechten Atem“ oder „Rauchen fördert
die Entstehung von ernsten Erkrankungen des Mund- und Rachenraumes“.
Neben diesen Tatsachen sehen viele Raucher den direkten
Einfluss der Inhaltsstoffe von Zigaretten, Zigarren und
Pfeifentabak auf ihren Zähnen anhand
von starken Zahnverfärbungen.
Dass Rauchen aber einen viel umfassenderen und gefährlicheren Einfluss
auf den gesamten Mund- und Rachenraum hat, scheinen die meisten Menschen
nicht zu wissen.
Rauchen bewirkt, dass:
- therapeutische Maßnahmen an Zähnen und Zahnfleisch
deutlich schlechtere Ergebnisse erbringen und erheblich
schlechtere Heilungschancen haben
- Implantate nicht anwachsen oder frühzeitig verloren
gehen
- entzündliche Erkrankungen des Zahnfleisches schwerer
verlaufen
- Mundgeruch (die so genannte "Halitosis") häufiger
auftritt
- Verfärbungen an den Zähnen, die diese braun und hässlich
wirken lassen
- es zu tiefen "Taschen" im Zahnfleisch kommt, die
einen stärkeren Abbau des Kieferknochens bewirken
- die Frühwarnzeichen von Parodontose – wie Blutungen des
Zahnfleisches und Schmerzen – ausbleiben, so dass die Schäden
oft erst zu spät erkannt werden
- in Deutschland etwa 2.500 - 3.000 Menschen jährlich
an Mundhöhlenkrebs erkranken